Hermes informiert Technische Störung von extern

Ab dem 22. Mai kam es bei Hermes in Deutschland zu technischen Störungen. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden diese Störungen von externen Dritten bewusst verursacht. Betroffen waren u.a. die Online-Auftritte myhermes.de, hermesworld.com sowie die Apps für Smartphone und Tablet.

Logistik Center von Hermes in Bad Rappenau. (Foto: Hermes)

(UPDATE) Am 22. und 23. Mai kam es bei Hermes in Deutschland zu technischen Störungen. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden diese Störungen von externen Dritten bewusst verursacht. Betroffen waren u.a. die Online-Auftritte myhermes.de, hermesworld.com sowie die Apps für Smartphone und Tablet. Auch Services wie Paketscheinerstellung, Sendungsverfolgung sowie verschiedene Schnittstellen waren nur eingeschränkt verfügbar. Unsere Kunden, Auftraggeber und Partner bitten wir um Verständnis und entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten.

Warum waren die Onlineservices von Hermes in Deutschland nicht oder nur eingeschränkt erreichbar?

Ab dem 22. Mai kam es, vermutlich verursacht von externen Dritten, zu anhaltenden Störversuchen unserer Systeme. Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen und modernster Servertechnik waren die Eingriffe z.T. so weitreichend, dass unsere Services nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung standen.

Wann stehen die Onlineservices von Hermes wieder zur Verfügung?

Das Team von Hermes war rund um die Uhr im Einsatz, um alle Systeme so schnell wie möglich wieder vollumfänglich zum Laufen zu bekommen. Seit dem Abend des 23. Mai sind die meisten Systeme wieder einsatzbereit. Eine Übersicht zur aktuellen Störungslage gibt es hier sowie auf Twitter.

Hatten die technischen Störungen direkte Auswirkungen auf die Paketzustellung?

Nein, die Zustellung war nicht betroffen. Wir können gleichwohl nicht ausschließen, dass es vereinzelt Verzögerungen gegeben hat, etwa wenn online bestellte Ware aufgrund der aktuellen Störung nicht fristgemäß an Hermes übergeben werden konnte.

Sind Kundendaten bei Hermes sicher?

Ja. Kunden- oder andere sensible Daten sind und waren nicht betroffen.

Warum wurde ausgerechnet der Service von Hermes gestört?

Zuletzt sind immer wieder große Unternehmen in Deutschland und weltweit das Ziel extern verursachter DDos-Attacken gewesen, darunter die Deutsche Bahn, Telefonica und weitere. Ziel dieser Störungen war zumeist der Versuch, Geld von den betroffenen Unternehmen zu erpressen. Als zweitgrößter Paketversender Deutschlands und einer der führenden Logistiker Europas können solche Aktivitäten natürlich auch Hermes treffen.

Welche Konsequenzen zieht Hermes aus dem Vorfall?

Die weltweiten DDos-Attacken der letzten Wochen haben gezeigt, dass selbst hochentwickelte IT-Systeme und umfängliche Sicherheitsbestimmungen keinen 100-prozentige Schutz garantieren können. Hermes nimmt die aktuellen Störungen gleichwohl dennoch zum Anlass, das Infrastruktursystem umfassend zu prüfen und, wo nötig, an strategisch sinnvollen Punkten fortlaufend zu optimieren.


Aktualisierung, 24. Mai 2017:

Die technische Störung ist behoben. Der Artikel wurde aktualisiert.

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