#nepalquake Hermes spendet 7.000 Euro für Nepal

Nach den zwei verheerenden Erdbeben in Nepal Ende April und Anfang Mai hatte Hermes seine Mitarbeiter zum Spenden aufgerufen. Der Spendenaufruf der Geschäftsführung ging einher mit der Zusage, jeden gespendeten Euro nachträglich zu verdoppeln. Heute endete die Spendenfrist. Das schöne Ergebnis: Bei der Aktion kamen 7.000 Euro für Nepal zusammen. Mit der Hanseatischen Nepalhilfe und dem Plan Stiftungszentrum unterstützt Hermes damit zwei Hilfsorganisationen, die konkret zeigen können, was mit dem Geld geschieht.

Nepal in Trümmern: Rund acht Millionen Menschen sind von den Folgen der verheerenden Erdbeben betroffen (Foto: Plan International).

Nach den zwei verheerenden Erdbeben in Nepal Ende April und Anfang Mai hatte Hermes seine Mitarbeiter zum Spenden aufgerufen. Der Spendenaufruf der Geschäftsführung ging einher mit der Zusage, jeden gespendeten Euro nachträglich zu verdoppeln. Heute endete die Spendenfrist. Das schöne Ergebnis: Bei der Aktion kamen 7.000 Euro für Nepal zusammen. Mit der Hanseatischen Nepalhilfe und dem Plan Stiftungszentrum unterstützt Hermes damit zwei Hilfsorganisationen, die konkret zeigen können, was mit dem Geld geschieht.

Die Erdbeben in Nepal haben die Weltöffentlichkeit zutiefst bewegt – so auch die Mitarbeiter bei Hermes. Vor wenigen Wochen berichteten wir an dieser Stelle über das Engagement des Hermes-Mitarbeiters Pralhad Thapaliya, der selbst aus Nepal stammt und sich seit Jahren für die Hanseatische Nepalhilfe einsetzt. In der Katastrophe hatte die Hermes Geschäftsführung ihm und seiner Organisation sowie auch dem Kinderhilfswerk Plan International schnelle Hilfe zugesichert und angekündigt, die über die Mitarbeiter eingehende Spendensumme nachträglich zu verdoppeln. Heute steht fest: Rund 7.000 Euro sind bei der Aktion unter dem Motto „Hermes – WE DO!“ für Nepal zusammen gekommen.

Hermes-Mitarbeiter in Nepal vor Ort

Frank Rausch, CEO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) und Hermes Transport Logistics (HTL), zum Ergebnis der Aktion: „Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, die sich so zahlreich an der Hilfsaktion für Nepal beteiligt haben. Wir freuen uns, unter dem Motto ‚Hermes – WE DO!‘ eine beachtliche Spendensumme erzielt zu haben, die wir nun an die Hanseatische Nepalhilfe und PLAN International übergeben können. Damit unterstützen wir beide Organisationen dabei, ihre Hilfseinsätze in Nepal weiter fortzusetzen – und damit die Weichen für den Wiederaufbau zu stellen. Wir wünschen den Nepalesen und allen Helfern vor Ort weiterhin viel Kraft und Erfolg auf diesem fordernden Weg.“

Auch HTL-Mitarbeiter Pralhad Thapaliya – gebürtiger Nepalese und aktuell selbst in Nepal, um die Hilfsarbeit seiner Organisation „Hanseatische Nepalhilfe“ zu koordinieren – freut sich über den Aufruf: „Vielen Dank an alle Kollegen, die sich mit ihrer Spende für meine Landsleute in dieser katastrophalen Lage eingesetzt haben. Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft bei Hermes hat uns sehr beeindruckt! Mit dem Geld kann in Nepal auf jeden Fall bereits eine Menge bewegt werden – danke allen Spendern für diese Möglichkeit“, so Pralhad Thapaliya. Ein Beispiel: Von der Spende konnten bis heute bereits mehr als 900 Kilogramm Reis angeschafft und verteilt werden.

Acht Millionen Menschen betroffen

Und auch Plan International, größtes Kinderhilfswerk und seit 1978 in Nepal, leistet vor Ort weiter Nothilfe. Einen Monat nach dem ersten schweren Erdbeben und angesichts der nahenden Monsunzeit in der Himalaya-Region, hat die Versorgung der Betroffenen mit Unterkunft und Nahrung weiterhin Priorität. Wie das PLAN Stiftungszentrum meldet, sind von den Folgen des Bebens in Nepal rund acht Millionen Menschen betroffen – davon rund eine Million Kinder. Bis Ende Mai verteilten die Einsatzkräfte laut eigenen Angaben rund 32.000 Zeltplanen zum Bau von Notunterkünften, etwa 13.000 Nahrungsmittelpakete sowie Wasserkanister, Matratzen, Decken, Moskitonetze, Desinfektionsmittel, warme Kleidung und Schulmaterialien.

Kathrin Hartkopf, Leiterin des Plan-Stiftungszentrums, mit dem Hermes bereits langjährig zusammen arbeitet, bilanziert: „In den betroffenen Regionen sind 90 Prozent der Schulen schwer beschädigt. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, sind somit einem höheren Risiko ausgesetzt, ausgebeutet oder verschleppt zu werden. Plan International errichtet daher Schulen, um Kindern einen geschützten Raum zu bieten und ihnen wieder ein Stück Alltag zurückzugeben. Ein geregelter Unterricht und eine sichere Umgebung helfen ihnen, das Trauma zu verarbeiten. Vielen Dank allen Hermes Mitarbeitern, die uns durch ihre Spende dabei unterstützen.“

Das folgende Video von Plan International vermittelt einen Eindruck von der Situation vor Ort und zeigt, wie den Menschen im Katastrophengebiet konkret geholfen wird:


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