Coronavirus Aktuelle Informationen rund um die Zustellung

[LETZTE AKTUALISIERUNG AM 12.05.2020, 14:55 UHR] Als Paketdienstleister können wir in der aktuellen Situation einen wichtigen Beitrag leisten, indem wir die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit unserer Dienstleistung unterstützen. Unsere oberste Priorität ist es, eine Ansteckung unserer Mitarbeiter*innen, Servicepartner*innen und der Zusteller*innen zu vermeiden. Gleichermaßen gilt es, unsere Kund*innen bestmöglich zu schützen.

(Foto: Hermes/Willing-Holtz)

(Letzte Aktualisierung: 12.05.2020, 14:55 Uhr)

Im Folgenden haben wir wichtige Informationen rund um die Zustellung bzw. den Empfang von Sendungen in Zeiten des Coronavirus zusammengestellt. Diese werden laufend aktualisiert.


Wie erleben Zusteller den Alltag in Zeiten des Coronavirus? Wie genau funktioniert die kontaktlose Zustellung? Alle Informationen auf einer Fokusseite.


Welche Vorsichtsmaßnahmen trifft Hermes?

Alle unsere Mitarbeiter*innen und Servicepartner*innen werden ausführlich über die notwendigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen informiert und ausdrücklich aufgefordert, diese zu beachten und einzuhalten. Diese Maßnahmen orientieren sich an den offiziellen Empfehlungen der Behörden und des Robert Koch-Instituts (RKI), werden kontinuierlich überprüft und bei Bedarf kurzfristig angepasst. Sie umfassen z.B. regelmäßiges, intensives Händewaschen, Beachtung der Nies- und Hustenetikette, die Einhaltung der Abstandsregelungen etc. Da bei Hermes viele Menschen unterschiedlicher Nationen arbeiten, erfolgt diese Kommunikation mehrsprachig.

Im Zuge des Gesundheitsschutzes haben wir zudem alle Zusteller*innen mit Wasserkanistern und Flüssigseife ausgestattet, so dass die dringend gebotene Handhygiene auch während der Zustelltour gewährleistet ist.

Zudem erfolgt sukzessive die Ausstattung mit Masken für jede*n der über 11.000 Zusteller*innen. Dies gilt auch für die Mitarbeiter*innen in unseren Verteilzentren. Darüber hinaus haben wir tiefgreifende Veränderungen in den Abläufen unserer Logistikstandorte vorgenommen. So wird, um den Abstand von mindesten 1,5 Meter einhalten zu können, in kleineren Schichten gearbeitet und Schichtdienste werden so organisiert, dass die jeweiligen Mitarbeitergruppen zu keiner Zeit miteinander in Kontakt kommen etc.

Gibt es die Möglichkeit einer kontaktlosen Lieferung?

Wichtigste Schutzmaßnahme für Zusteller*innen und Kund*innen ist, dass sowohl die Zustellung an der Haustür als auch die Paketabholung im PaketShop kontaktlos erfolgt. 

Dafür hat Hermes eine Lösung entwickelt, bei der die Unterschrift auf dem Scanner entfällt und der Zustellnachweis per Foto erfolgt. Somit ist der derzeit dringend gebotene Abstand von mindestens 1,5 Metern während der Paketzustellung gewährleistet. Alle Informationen zu den vielfältigen kontaktlosen Zustellservices finden Sie hier 

Auch eine kontaktlose Abholung im PaketShop ist möglich. Alle Informationen dazu finden Sie hier 

Kann auch komplett ohne Kontakt zu Zusteller*innen geliefert werden?

Kund*innen können Lieferungen ohne jeglichen physischen Kontakt erhalten. Dank digitaler Lösungen können sie wählen, ob sie ihre Sendung (kontaktlos) persönlich entgegennehmen oder an einen WunschAblageort zustellen lassen. Mit der Paketlieferung vor die Wohnungstür, in die Gartenlaube, die Garage oder an einen anderen sicheren Ablageort erfolgt die Zustellung ohne einen persönlichen Kontaktpunkt.

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Kund*innen können ihr Paket direkt aus der Paketankündigung des Händlers, über die Hermes App oder die Sendungsverfolgung an einen WunschAblageort umleiten. Wer seine Pakete dauerhaft an einem WunschAblageort zugestellt bekommen möchte, kann dies hier beauftragen: https://www.myhermes.de/service/dauerhafter-wunschablageort

Um Kund*innen bereits bei der Online-Bestellung verstärkt auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, sind wir im engen Austausch mit den Versendern.

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Gibt es aktuelle Verzögerungen?

Aktuell verzeichnen wir keine generellen Einschränkungen bzw. Verzögerungen bei der Zustellung in Deutschland. Auf den innereuropäischen Transportwegen kann es aufgrund von Grenzkontrollen jedoch zu Zeitverzögerungen kommen. Derzeit sind Warenverkehre von den Einreisestopps ausgenommen.

Verzeichnet Hermes aktuell höhere Sendungsmengen?

Nachdem die Sendungsmengen mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zunächst rückläufig waren, sind sie binnen kurzer Zeit so stark gestiegen, dass sie sich inzwischen auf Vorweihnachtsniveau bewegen. Aktuell stellen wir trotz ca. 40 % erhöhter Paketmengen weiterhin stabil zu und verzeichnen keine generellen Verzögerungen. Dies ist vor allem dank unseres dichten Netzwerks hochmoderner Standorte und flexibler Anpassungen der operativen Prozesse möglich. So wurden kurzfristig ca. 1.200 zusätzliche Zustelltouren aufgebaut und auch an unseren Logistikstandorten das Personal für die Paketsortierung aufgestockt. Die Kolleg*innen in den Sortierzentren leisten zusammen mit den Zusteller*innen jeden Tag Großartiges, damit sich Händler und Endkunden auch in der Corona-Krise auf unsere Dienstleistung verlassen können.

Kann ich mich über Pakete mit dem Coronavirus infizieren?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Übertragung von Viren über Pakete unwahrscheinlich. Das Coronavirus wird über Tröpfchen übertragen, es hält sich nicht lange auf Oberflächen wie Kunststoff und Papier. Die saugfähige Oberfläche eines Pakets oder Briefes sowie der Transport an der Luft trocknen das Virus aus und zerstören seine Hülle. Auch durch Sonne bzw. UV-Licht wird das Virusgenom zerstört. So schreibt die WHO: „Aus früheren Analysen wissen wir, dass Coronaviren auf Gegenständen wie Briefen oder Paketen nicht lange überleben“.

Bleiben PaketShops geöffnet?

Da ein Großteil unserer PaketShops in Einrichtungen für die Grundversorgungen (Einzelhandel für Lebensmittel, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Reinigungen etc.) integriert ist, konnten auch in den vergangenen Wochen rund 70-80 % der Shops geöffnet bleiben. Mit der schrittweisen Öffnung der stationären Geschäfte sind inzwischen die allermeisten unserer bundesweit mehr als 16.000 PaketShops wieder geöffnet. Unsere Endkund*innen werden über den Paketshop-Finder informiert. Shops, die bisher noch nicht geöffnet sind, werden dort nicht angezeigt.

Nach wie vor wichtig ist, dass die PaketShop-Betreiber*innen den Zutritt der Kund*innen steuern und sicherstellen, dass Warteschlangen vermieden werden. Wir unterstützen die Shop-Betreiber*innen hier bestmöglich in der Umsetzung und informieren kontinuierlich über erforderliche Hygienemaßnahmen.

Auch für die Paketabholung im PaketShop bietet Hermes eine kontaktlose Abwicklung.

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Weiterführende Informationen für Kunden stehen auch unter myhermes.de zur Verfügung.


 

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