Mehr PaketShops Hermes baut PaketShop-Netz in Deutschland aus

Hermes erhöht die Anzahl der PaketShops in Deutschland bis 2020 sukzessive auf 20.000. Vor allem der Ausbau in Metropolregionen steht im Fokus. Zudem erhalten bis zum Frühjahr 2018 alle Hermes PaketShops eine neue Scannertechnik des Elektronikherstellers Zebra Technologies.

Der Hermes PaketShop am U-Bahn-Eingang Rathausmarkt hat bis 21 Uhr geöffnet. So können Kunden auch nach Feierabend ihr Paket noch auf dem Nachhauseweg abholen. (Foto: Hermes/Ibrahim Ot)

Hermes Germany treibt den Ausbau seines PaketShop-Netzes voran. Die Anzahl der Hermes PaketShops in Deutschland wird bis 2020 sukzessive auf 20.000 erhöht. Vor allem der Ausbau in Metropolregionen steht im Fokus. Bereits zu Ende 2017 verdichtete Hermes sein PaketShop-Netzwerk von ursprünglich 14.000 auf knapp 15.000 Annahmestellen. Zudem erhalten bis zum Frühjahr 2018 alle Hermes PaketShops eine neue Scannertechnik des Elektronikherstellers Zebra Technologies. Damit soll die Paketabwicklung vor Ort beschleunigt und vereinfacht werden.

Thomas Horst, Geschäftsführer Sales, Hermes Germany

„Mit dem forcierten Ausbau unserer Hermes PaketShops setzen wir eine früh gestartete Erfolgsgeschichte erfolgreich fort. Als wir 1999 als erster Paketdienstleister erste PaketShops in Kiosken, Supermärkten und anderen Geschäften eröffnet haben, waren wir branchenweit ein Pionier. Mittlerweile sind alle großen Paketdienste diesem Beispiel gefolgt“, sagt Thomas Horst, Geschäftsführer Sales von Hermes Germany.

Netzausbau auf 20.000 PaketShops

Bis Ende 2017 wurde die Anzahl der Hermes PaketShops in Deutschland zunächst auf rund 15.000 erhöht. Tausende weitere Shops folgen in den kommenden Jahren, bis zu 20.000 Hermes PaketShops sind geplant. Die meisten neuen PaketShops sollen in städtischen Regionen entstehen, wo durch gezielte Lückenschlüsse die Entfernung zum Kunden weiter verringert wird. Aber auch in ländlichen Gebieten und Kleinstädten eröffnet Hermes weitere Annahmestellen. Um eine möglichst breite Netzabdeckung zu realisieren, plant Hermes zudem strategische Partnerschaften mit Filialisten und Einzelhandelsketten.

Neben der guten Erreichbarkeit spielen lange Öffnungszeiten bei den neuen PaketShops eine entscheidende Rolle. Thomas Horst: „Unsere Idealvorstellung ist ein PaketShop-Netz, bei dem der Kunde in Städten nicht mehr als fünf Minuten gehen muss, um die nächste Annahmestelle zu erreichen. Je näher unsere Shops am Kunden sind und desto länger sie geöffnet haben, desto attraktiver wird es für den Kunden, sie zu nutzen. „Interessant für uns sind deshalb Shops mit ausgedehnten Öffnungszeiten. Das können zum Beispiel Tankstellen sein, aber auch Supermärkte, Kioske, U-Bahnhöfe.“

Neue Technik für alle PaketShops

Um die Hermes PaketShops fit zu machen für weiteres Mengenwachstum, stattet Hermes alle Annahmestellen mit neuer mobiler Scannertechnik von Zebra Technologies aus.

Der Rollout wird bis April 2018 gemeinsam mit der Migratis GmbH aus Hamburg durchgeführt, die im Auftrag von Hermes die Neuausstattung der PaketShops koordiniert. Das Staging verantwortet der langjährige Technologiepartner Circlon-group (ehemals PDS), der zudem die Softwareentwicklung übernimmt. Zum Einsatz kommen Handhelds der Baureihe TC56 mit Touchdisplay, WiFi- und 4G LTE-Konnektivität sowie Android-Betriebssystem. Die Geräte zeichnen sich u.a. durch intuitive Bedienbarkeit und verbesserte Scanleistung aus. Dadurch wird z.B. das Einlesen beschädigter, beschmutzter oder schwach gedruckter Barcodes optimiert. Auch die Datenübertragung in die Online-Sendungsverfolgung wird beschleunigt.

„Seit rund 20 Jahren erarbeiten wir gemeinsam mit Hermes innovative Lösungen für die Digitalisierung stabiler Logistikprozesse“, sagt Michael Zitzmann, CEO der Circlon-group. „Wir sind sehr stolz darauf, auch den neuesten Technologiewechsel mit unseren Lösungen und Leistungen zu unterstützen.“

PaketShops als Abholstationen

Übergeordnetes Ziel ist die Etablierung von Hermes PaketShop als Abholpunkte für Online-Bestellungen, sagt Thomas Horst: „Zustellung an der Haustür ist zeitaufwändig, teuer und verursacht Verkehr und Emissionen. Durch eine konsolidierte Zustellung an PaketShops hingegen könnten in kürzester Zeit deutlich mehr Pakete mit deutlich weniger Fahrten ausgeliefert werden. Verkehr und Emissionen würden gesenkt, Lieferzeiten verkürzt. Zudem sind viele Menschen tagsüber ohnehin nicht zuhause, da bietet sich eine Abholung an den Shop geradezu an.“

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