Videoreportage Emissionsfreie Zustellung per Lastenrad

Hermes testet im Rahmen des Pilotprojekts KoMoDo die Paketzustellung per Lastenrad in Berlin. In der einjährigen Testphase gilt es herauszufinden, ob ein Cargobike einen Transporter ersetzen kann und sich als Alternative im Zustellalltag bewährt. Wir haben Zusteller Martin einen Tag begleitet und unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema eingefangen.

Ein Paketbote von Hermes auf dem Lastenrad. (Foto: Hermes)

Die Flächen im urbanen Raum sind begrenzt, die Herausforderungen des städtischen Verkehrs vielfältig. Gleichzeitig wächst mit dem E-Commerce der Bedarf an Logistik in eng besiedelten Räumen stetig. Blickwinkel auf das Potenzial des Lastenrads für eine nachhaltige City-Logistik:

Die Motivation: emissionsfreie Zustellung

Hermes hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 in 80 deutschen Großstädten emissionsfrei zuzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es verschiedene Konzepte und Bausteine, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander kombinieren.

„Jede Stadt wünscht sich möglichst reine Luft.“

Ausgangspunkt des Pilotprojekts KoMoDo ist ein Mikrodepot am Rande des Mauerparks in Berlin, das Paketdienstleistern zur kooperativen Nutzung vom Berliner Senat zur Verfügung gestellt wurde. Auch Städte und Kommunen haben ein Interesse an Konzepten zur emissionsfreien Zustellung von Paketen, denn sie tragen zur Luftreinhaltung bei.

Problemlöser im urbanen Raum

Eine Stadt wie Berlin bietet aufgrund ihrer topographischen Gegebenheiten und Bevölkerungsdichte einen idealen Testraum für die Paketzustellung per Cargobike. Zusteller profitieren von der Flexibilität, Größe und Wendigkeit von Lastenrädern und haben weniger Stress im Stadtverkehr als mit dem Lieferwagen:

 

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