Beladung eines Lkw im Paketzentrum Langenhagen. (Foto: Hermes)

Hermes mit deutlichem Wachstum im Weihnachtsgeschäft

Die hohen Prognosen bewahrheiten sich: Hermes erlebt aktuell das stärkste Weihnachtsgeschäft seiner Unternehmensgeschichte. Rund um den 8. Dezember waren die Tagesmengen mit bis zu 2 Millionen Sendungen am höchsten. Bis zu 20 Prozent mehr Sendungen als im Vorjahr wurden an den bisherigen Spitzentagen transportiert. Noch bis Donnerstag, 22. Dezember, 12 Uhr, nimmt Hermes private Weihnachtspakete an – und führt für alle rechtzeitig verschickten Sendungen mindestens einen Zustellversuch bis Heiligabend durch. Gute Nachrichten zum Fest auch für alle Roboter-Fans: In Hamburg wird der Test mit Starship-Lieferrobotern verlängert.

Zum Dossier: Weihnachtsgeschäft bei Hermes 2016

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„Unsere Sortiermaschinen laufen an allen Standorten rund um die Uhr nahezu auf Volllast“, sagt Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations von Hermes Germany, angesichts der stark gestiegenen Paketmengen. „Ein großes Dankeschön gebührt dieser Tage den vielen Zustellern und Kollegen in den Paketzentren. Ohne ihren großartigen Einsatz würde am Samstag vielerorts der Gabentisch leerbleiben.“ Hermes beschäftigt dieses Jahr im Weihnachtsgeschäft bundesweit rund 6.000 zusätzliche Arbeitskräfte. Prognostiziert sind 42 Millionen Sendungen allein für den Dezember. „Trotz der enorm hohen Mengen stellen wir weiterhin über 95 Prozent der Pakete im ersten Zustellversuch zu. Auch die Schaden- und Verlustquote bleibt mit 0,03 Prozent extrem niedrig“, so Rahn.

Dr. Kai Heck, Geschäftsführer für Finanzen, IT und Services beim Modeunternehmen bonprix bestätigt das exzellente Weihnachtsgeschäft. „Unsere Kundinnen beschenken sich zum Fest selbst und bestellen modische Weihnachts- und Partyoutfits. Entsprechend sind Sortimente wie zum Beispiel Kleider und Wäsche dieses Jahr besonders umsatzstark.“

Pakete bis 22. Dezember versenden

Verbraucher, die noch Weihnachtspakete an Familie und Freunde verschicken möchten, müssen sich sputen. Bei allen Sendungen, die bis Donnerstag, 22. Dezember, 12 Uhr in einem der über 14.000 Hermes PaketShops abgegeben werden, erfolgt noch ein Zustellversuch bis Heiligabend – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Für den Paketversand setzen in diesem Jahr so viele Kunden wie nie zuvor auf digitale Versandlabels. Die Anzahl der mobilen Paketscheine, die mit der Hermes App (iOS/Android) erstellt werden, verdoppelte sich in den letzten zwölf Monaten. Vorteil für den Verbraucher: Ein Ausdruck des Paketlabels ist nicht mehr nötig. Stattdessen scannt der PaketShop-Betreiber den individuellen QR-Versandcode vom Handybildschirm ab.

An Heiligabend stellt Hermes bis circa 15 Uhr zu. Danach verabschieden sich die Zusteller in die wohlverdiente Weihnachtspause zu ihren Familien und Freunden. Bundesweit pausiert die Paketzustellung bei Hermes am 25. und 26. Dezember. Ab 27. Dezember wird die Auslieferung von Sendungen dann regulär fortgesetzt.

Hamburg: Starship-Roboter fahren weiter

In Hamburg verlängern Hermes und Starship Technologies derweil die Zustellung per Roboter um drei Monate bis 31. März 2017. Der im Herbst begonnene Pilottest war ursprünglich bis Ende Dezember 2016 begrenzt. Zum Einsatz kommen drei Lieferroboter an PaketShops in Hamburg-Ottensen sowie im Grindelviertel im Stadtteil Rotherbaum. Die Fahrzeuge transportieren reguläre Paketsendungen an Privatkunden, die die Auslieferung per Roboter bequem per Smartphone beauftragen – inklusive freier Wahl des Zustellzeitfensters. Interessierte können sich als Testkunden bewerben.

Neben der Auslieferung von Paketen soll ab Januar 2017 auch die Abholung von Retouren getestet werden. Alle Fahrten der Starship-Lieferroboter werden von einem „Handler“ begleitet, der permanenten Kontakt zur Leitzentrale von Starship in Tallinn/Estland hält und Fragen von Passanten beantwortet.

Parallel testet Hermes ebenfalls in Hamburg noch bis 31. Dezember den Einsatz mobiler Pop-Up-Stores in Einkaufszentren. Der Test im „Alstertal-Einkaufszentrum“ in Hamburg-Poppenbüttel sowie in weiteren Shopping Malls in Berlin („Gesundbrunnen-Center“), Nürnberg („Franken-Center“) und Ludwigshafen („Rhein-Galerie“) soll zeigen, ob Paketannahmestellen in Einkaufszentren strategisch sinnvoll sind. Bislang konzentrieren sich PaketShops von Hermes auf Kioske, Tankstellen und Einzelhändler.